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22. Ausstellung im Franziskanerkloster

Auch 2015 stellen die Eisenbahnfreunde Osnabrück wieder ihre Anlage in den Räumlichkeiten der Wärmstube Osnabrück aus. Auch dieses Jahr wird es wieder einige Neuerungen an der Anlagekante zu finden geben. Außerdem wird es dies Jahr noch andere Aktivitäten rund um die Ausstellung geben. Beispielsweise wird es die Möglichkeit geben in Kleingruppen unsere neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. Die Ausstellung im Franziskanerkloster liegt hinter uns und wir haben uns über den regen Andrang sehr gefreut. Neben einigen Fachgesprächen mit dem ein oder anderen Zuschauer, konnten sich vor allem viele der Jüngeren begeistern. Leuchtende Kinderaugen und Väter, denen die Kindheitserinnerungen hochkamen, bestaunten die Anlage. Als Resultat konnten wir wir eine stattliche Summe von 5400€ an die Wäremestube übergeben. Jetzt aber blicken wir auf die Welt des Modellbaus 2016 am 14. Februar. IMG 0205 Hier noch ein Bericht eines unserer Mitglieder, welcher auch in einer Zeitung veröffentlicht wurde: > "Der Zug da hat sein ganzes Hinterteil verloren!" Aufgeregt zupft der kleine Junge einen der Eisenbahnfreunde am Ärmel und deutet auf das drohende Unheil. "Gut, dass du aufpasst", lobt amüsiert der Angesprochene den Knirps und schiebt die grüne Wagenschlange ausnahmsweise per Hand an die Lok heran. Dabei war der Alarm überflüssig. Der letzte Wagen jedes Zuges hat wenigstens eine Achse, die einen winzigen Strom leitet. So merkt die ausgefeilte Elektronik, ob und wann der Zug die zugewiesene Blockstrecke verlassen hat. Und zwar vollständig. Vorher darf kein anderer Zug diesen Block befahren. Dafür gibt es an anderer Stelle Probleme. "Die gelbe Lok hat den Prellbock einfach weggeschiebt", weiß ein aufmerksamer Beobachter zu berichten. Und später geschieht dann doch ein "Umfall". Jeder Modellbahner kennt den "Vorführ-Effekt". Eben hat alles noch prima funktioniert, aber kaum sind die Zuschauer da ... Ein winziger Krümel legt die Weichenzunge lahm und schon entgleist einer der Wagen. Im Maßstab 1 : 87 glücklicherweise ohne ernste Folgen. Insgesamt sind die Eisenbahnfreunde sehr zufrieden und die Zuschauer begeistert. "Mit dem Zug da bin ich mal gefahren", erinnert sich der kleine Edgar und zeigt auf den Triebwagen der NordWestBahn. "Und wann kommt endlich der ICE ?" Die kleinen Gäste bevorzugen eindeutig die modernen Züge, die älteren Jahrgänge dagegen die Fahrzeuge, die in ihrer Jugend die Stars der Schiene waren. "Der TEE war der Schönste", meint einer und sein Nachbar bevorzugt den langen D-Zug aus den 60er Jahren mit der V 200 in Doppeltraktion. Auch die imposante 01 mit den alten "Hechtwagen" findet ihre Bewunderer unter den Experten, ebenso der Kesselwagen-Zug mit immerhin 68 Achsen. Das Beste jedoch an der ganzen Ausstellung - da sind sich Zuschauer und Eisenbahnfreunde einig - das sind die leuchtenden Kinderaugen! Toll, was es alles zu entdecken gibt: Im Eisenbahner-Garten gedeiht der Blumenkohl. An der Hauswand blühen Margeriten. Ein Bauer mäht seine Wiese mit der Sense. Bei einem alten DKW werden die Reifen gewechselt. Eine Hausfrau hängt die Wäsche auf. Dachdecker reparieren das Dach des alten Lokschuppens. Ein Angler versucht vom Ruderboot aus sein Glück - geduldig aber natürlich erfolglos. Schließlich besteht der Fluss aus Gießharz. Die kleinen Figuren stehen nicht nur einfach so in der Gegend herum. Viele der Miniatur-Szenen erzählen Alltags-Geschichten. Das macht die Faszination der Anlage aus. Und deshalb finden nicht nur die "Nietenzähler" Gefallen daran, sondern auch Mütter, Väter, Opas, Tanten, Mädchen, Jungen - eben alle, die es sich nicht nehmen lassen, ein Stückchen "Heile Welt" zu entdecken. Tut ganz gut in dieser Zeit. Als alle Zuschauer am Sonntagabend gegangen waren, konnten der Wärmestube im ehemaligen Franziskanerkloster 5400,- Euro übergeben werden - das bisher beste Ergebnis! Es ist für Menschen, die Obdachlosen und anderen Hilfsbedürftigen täglich eine Suppe kochen. Die Eisenbahnfreunde gönnen sich jetzt erst mal eine Pause. Einen ganzen Monat hatten sie gebraucht, um die Anlage aufzubauen, ein paar Stunden, um sie zu zerlegen. Nun warten die Segmente im Dachgeschoss darauf, wieder eine Modellbahn zu werden. Derweil hat sich der kleine Edgar einen wichtigen Termin im Kalender rot angestrichen: Am Sonntag, dem 14. Februar 2016 öffnet das Autohaus Härtel wieder seine Tore für die "Welt des Modellbaus XXL". Nicht nur Eisenbahnen gibt's da zu sehen, sondern auch Schiffe, Flugzeuge, Hubschrauber, Bagger, Lastwagen ... Nicht verpassen! IMG 0193

Datum
14. + 15.11.15
Zeit
10 - 18 Uhr
Kloster
Bauzug in Laumannsbrück

Bauzug in Laumannsbrück

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